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Das Kulturzentrum Conde Duque Madrid

Ein relativ "neues" Highlight in der Kulturszene Madrids ist nach seiner langwierigen Renovierung seit einiger Zeit wieder zu bes...

Ein relativ "neues" Highlight in der Kulturszene Madrids ist nach seiner langwierigen Renovierung seit einiger Zeit wieder zu besichtigen. Für mich zusammen mit dem Matadero und dem Palacio de Cibeles eines der interessantesten Kultur- / Ausstellungsorte Madrids.

Alle Bilder sind wie (fast) immer von meinem Freund Alfonso Martín. Ganz besonderen Dank.

Zur Geschichte des Gebäudes:

Felipe V (der erste "französische" König aus dem Hause Borbón) begann den Bau im Jahr 1717 als Standort seiner Truppen.

Laut der Website der Stadt Madrid kann das Gebäude als letztes grosses Beispiel der Madrider Architektur bezeichnet werden, bevor der sogenannte Italienische Stil mit dem Bau des Palacio Real (Königspalast) Einzug hielt.

Das Gebäude wurde mit der Strafsteuer bezahlt, die die Madrider bezahlen mussten, wenn sie sich von der Verpflichtung freikaufen wollten, ihre zweiten Stockwerke den Hofbeamten zur Benutzung zu überlassen.

Das Gebäude war der erste "hygienische" Bau Madrids, da es in drei Innenhöfe aufgeteilt war, einen zentralen, sowie einen nördlichen, wo die Wachen untergebrauch waren und einen südlichen für die Pferde - auf diese Weise waren erstmals Tiere und Menschen voneinander getrennt.

Der Namensgeber war lange Zeit Graf Herzog (Conde Duque) von Olivares, berühmter Vasalle Filipe IV, aber neue Forschungen deuten darauf hin, dass der Name "Conde Duque" mit grosser Wahrscheinlichkeit vom 3. Grafen von Berwick y Liria, Herzog de Lemos (1718 - 1785) stammt. Er war Nachkomme des englischen Königspaars und verheiratet mit der Tochter des Herzogs von Alba, dessen Familie bis 1943 Besitzer dieses Geländes war.

Conde Duque de Olivares, von Velázquez / Wikipedia
Die oberen Stockwerke wurden 1869 durch einen Brand zerstört, und nach Aufgabe der militärischen Nutzung begann der Niedergang des Gebäudes. 1996 wurde das Gebäude für kulturelle Zwecke reformiert und ab 2005 bis 2011/2012 in mehreren Renovierungsabschnitten komplett umgestaltet.

Heute beherbert das Conde Duque die digitale Bibliothek “memoriademadrid” und die öffentliche Bibliothek und das Archiv der Stadt Madrid. Des weiteren gibt es verschiedene Ausstellungsräume und Veranstaltungssäle wie das Auditorio für Konzerte, ein Theater und einen Veranstaltungssaal, in dem das jährliche Kurzfilmfestival organisiert wird.

Wenn man den zentralen Innenhof überquert, an der westlichen Wand, befindet sich ein militärischer Wachturm, der jetzt als öffentliche Aussichtsterrasse genutzt wird - mit einer einmaliger Sicht auf die Hauptstadt.

Dieser Turm war der erste der erste Stützpunkt von 52 optischen Telegraphen-Stützpunkten der Linie von Madrid nach Irún, die 1846 eingeweiht wurde.




Metro Ventura Rodriguez, Plaza España, Noviciado

Öffungszeiten: Dienstag - Samstag von 10.30 - 14.00 und 17.30 bis 21.00
An Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 14.00 Uhr










Alle Bilder:
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