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Weihnachtskrippe von Francisco Salzillo (1707–1783) im Palacio de Cibeles Madrid bis 2. Februar 2014

Wie jedes Weihnachten ist es wieder an der Zeit, den Palacio de Cibeles in Madrid zu besuchen, um die Weihnachtskrippe anzusehen und sich e...

Wie jedes Weihnachten ist es wieder an der Zeit, den Palacio de Cibeles in Madrid zu besuchen, um die Weihnachtskrippe anzusehen und sich einige Minuten entführen zu lassen.

Dieses Jahr bietet sich die Gelegenheit, die Weihnachtskrippe des Bildhauers Francisco Salzillo (1707–1783), die zur permanenten Austellung des Museo Salzillo in Murcia gehört, im Erdgeschoss des Palacio zu bewundern.

Die Anfertigung der Krippe begann Salzillo um 1776 im Auftrag des Adligen Jesualdo Riquelme Fontes (1755–1798). Der Künstler basierte sein Arbeit auf den Kanonischen und Apokryphischen Evangelien (zugegebenermassen musste ich hier die Bedeutungen nachforschen: also wohl den Evangelien, die in die Bibel übernommen wurden und auch die, die nicht als "kirchen-ofiziell" angesehen werden - über eine verbesserte Übersetzung / Kommentare freue ich mich).

In einigen Szenen, die der Ankündigung der Flucht aus Ägypten folgen, sind die "Hauptdarsteller" der Krippe an den Orten zu finden, die der Weihnachtsgeschichte entsprechen, während andere Figuren willkürlich gesetzt wurden und deren Orte austauschbar sind.

Die originale Austellungsbeschreibung hebt auch das Nebeneinander des Umfeldes des Palastes von Herodes mit der zeitgenössischen Architektur des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts hervor.

In den Details der Posen, Handlungen und Gesichtern der Figuren, der Mütter, Kinder, Landwirte, findet man alle menschlichen Gefühle wie Angst, Freundschaft und Hoffnung.

Man muss meiner Meinung kein religiöser Mensch sein, auch kein Weihnachtsfan, um diese Krippe und deren Figuren zu "geniessen". Man kann sich einfach in die Zeit des Herodes entführen lassen und Weihnachten im Licht des Mittelalters betrachten.

Die Ausstellung kostet 1 Euro Eintritt und es ist notwendig, vorher eine Eintrittskarte ausserhalb der Eingangs zu erwerben. Rechter Hand des Haupteingangs gibt es zwei Schalter, die vom Vorplatz abgetrennt sind. Auf den ersten Blick ist es etwas schwierig zu erkennen, wo man sich anstellen muss, da die erste "Schlange" vom Haupteingang gesehen, für die Tickets des Aussichtsturms sind, die andere, d.h. richtige "Schlange" befindet sich weiter rechts.

Keine "Angst" vor der Schlange, seitdem der Eintritt nicht mehr kostenlos ist (dank der Krise), sind die Wartezeiten im Minutenbereich.

Am Schalter angekommen, werden Tickets für das nächste offene Zeitfenster vergeben. Ich musste zum Beispiel anschliessend eine gute halbe Stunde überbrücken, bis meine Eintrittszeit dran war. Aber diese Zeit geht bei einem Bummel durch die Ausstellungen des Palacio schnell vorbei.

Wenn die Zeit, die auf dem Tickets aufgedruckt ist, erreicht ist, werden ca. 20/30 Menschen eingelassen und man hat ca. 30 Minuten Zeit, die Krippe anzusehen (die genaue Dauer kann ich nicht sagen, da ich anschliessend nicht auf die Uhr gesehen habe).

Palacio de Cibeles, Plaza Cibeles - Madrid (Metro Banco de España - L2)
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10.00 - 20.00 Uhr
Montags und am 1. Januar geschlossen.
Am 25. und 31. Dezember sowie 5. Januar nur von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Ausstellungsbeschreibung auf auf Spanisch
Die Weihnachtskrippe im Palacio Cibeles im Dezember 2011

Fotos in grösserer Auflösung

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- Zu empfehlen ein Besuch des Palacio de Cibeles und seiner Ausstellungen, sie weitere Posts





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