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Stauseen in Castilla La Mancha - Entrepeñas und Buendía - Gesichterroute und Baden im Fluss Guadiela

In Madrid haben wir gerade subtropische Temperaturen. Madrid ist leer wie jeden August und die wenigen, die "die Stellung" hal...

In Madrid haben wir gerade subtropische Temperaturen. Madrid ist leer wie jeden August und die wenigen, die "die Stellung" halten, versuchen die Wochenende irgendwie ans Wasser zu kommen. Und wem Valencia (die Küste Madrids, ca. 4 Stunden per Auto) zu weit ist und wer Angst vor Staus hat, der hat hier eine super Alternative:

Das letzte Wochenende haben wir eine besonders schöne Tour gemacht, ca. 110 km von Madrid entfernt, Richtung Cuenca in der autonomen Region Castilla-La Mancha.
Franco hat in den 50er Jahren viele Stauseen "bauen" lassen, und zwei von diesen sind Entrepeñas und Buendía.

Diese beiden Stauseen sieht man beim Landeanflug auf Madrid (der Landeanflug beginnt bereits eine halbe Stunde vor Ankunft) und endlich hat es mal mit einem Ausflug hierher geklappt.

Anfahrt

Autobahn A2 bis Gudalajara und dann die N320 Richtung Cuenca. Die N320 erinnerte mich an die grossen, Highways der USA, die man aus den Filmen kennt. Grosses weites Land und wenig Verkehr.



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Stauseen

Von Madrid aus kommt man zuerst am Stausee Entrepeñas vorbei. Beeindruckend sind auch die Bauten, die während der Konstruktion der Staumauern zum Steinabbau genutzt wurden, sie erinnern fast an mittelalterliche Burgen.

Meiner Meinung ist Buendía der schönere Stausee. Dieses Jahr gibt es wegen der Trockenheit aber leider wenig Wasser. Gebadet habe ich trotzdem, das Wasser war angenehm - nicht zu kalt und nicht zu warm.

Sacedón

Hier gibt es verschiedene Hostals. Wir haben im Hostal "La Botería" übernachtet. Das Haus ist einfach, aber für meinen Geschmack schön eingerichtet und - günstig (50 Euro die Nacht ohne Früchstück). Das Frühstück war leider etwas einfach... Vielleicht empfiehlt sich das Frühstück in einer der anliegenden Terrassen einzunehmen.

Das Essen und das Trinken in Sacedón sind leider auch nicht so günstig, wie man es sich von einem Dorf inmitten Südkastiliens, erhoffen könnte. Patatas Bravas, einen (kleinen) Salat mit Thunfisch (Vendresca - zugegeben, einem besonderen Thunfisch) und Huevos rotos (kleines Bauernfrühstück) mit zwei Getränken rund 33 Euro. Aber wer wird denn immer aufs Geld schauen, habe ich mich abgelenkt.

Ruta de las Caras - In Felsen gehauene Gesichter

Wer wie ich noch nicht in Mount Rushmore, USA, war, der hat hier einen kleinen Ausgleich. Diese 18 Gesichter und Statuen wurden von den Bildhauern Jorge Maldonado und Eulogio Reguerillo um die Jahrtausendwende geschaffen. Im Dorf Buendía fragt man am besten im Touristenbüro nach dem Weg (ansonsten immer geradeaus und irgendwann gibt es dann auch Beschilderungen).

Nach mehreren Kilometern auf einer Schotterstrasse geht es dann zu Fuss weiter. Die Gesichter befinden sich auf einer Halbinsel des Stausees Buendía - wem es zu heiss wird, kann sich zwischendurch mal abkühlen.

Baden im Fluss Guadiela

Diesen Tipp haben wir vom freundlichen Angestellten im Tourismusbüro bekommen.

Unmittelbar an der Staustufe des Sees Buendía geht eine Strasse rechts ab (kommend von Sacedón). Nach ein paar Kilometer muss das Fahrzeug abgestellt werden. Es geht noch 2 oder 3 Kilometer zu Fuss weiter am Fluss Guadiela, und man kommt zu einer Brücke, an der man baden kann. Das Wasser ist gebirgsmässig kalt. Wenn man Glück hat, ist man allein, wir haben leider nach einer Weile Besuch von einer etwas lauten Gruppe bekommen. Und wer dann noch Kraft hat, eine halbe Stunde weiterzuwandern (was wir wegen der Hitze auf den Herbst verschoben haben), kann noch die Ermita der Patronin von Buendía - la Virgen de los Desamparados) besuchen.




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