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Chinchón - Mittelalterliche Stadt mit historischer Plaza Mayor

Chinchón befindet sich ungefähr 45 Kilometer südlich von der Hauptstadt. Man kann vom Schloss aus, in der Ferne die vier fast 300 m hohen ...

Chinchón befindet sich ungefähr 45 Kilometer südlich von der Hauptstadt. Man kann vom Schloss aus, in der Ferne die vier fast 300 m hohen Wolkenkratzer Madrids ausmachen.

Besonders schön ist die Plaza Mayor, mit ihren zum Platz in offenen Balkonen. Viele der Balkone gehören heute zu Restaurants. Von der Mitte des Platzes hat man den Eindruck in Pupenstuben zu sehen. Und auf der Plaza geniessen Menschen Tapas oder Cañas in der gewöhnten spanischen Art.

Für mich ein schöner Ausflug, mal aus dem Madrider Grossstadtleben rauszukommen und das Motorrad etwas zu bewegen.

Hier die Geschichte, frei übersetzt nach Wikipedia español.

Wegen der besonderen geographische Lage der Ebene von Tajuña gab es hier menschlichen Siedlungen seit der Antike. 

Die ältesten Überreste gehören zu der Jungsteinzeit, die wahrscheinlich zu einer iberischen oder keltiberischen Stadt gehörten.

Später wird die römische Präsenz in den Straßen und der arabische Einfluss in das Bewässerungssystem von Tajuña sichtbar. 

Die christliche Wiederbesiedlung begann als Alfonso VI von Leon die militärische Kontrolle über Toledo im Jahr 1050 übernahme und dieser Ort als Hochburg diente, die Eroberung der Festungen, die noch in den Händen der Almoraviden verblieb, zu koordinieren.

Ab 1480, als die Herrschaft den Markgrafen von Moya, Andrés Cabrera und Beatriz de Bobadilla gewährt wurde, gehörte dieser Ort zur Gerichtsbarkeit der Räte und Erzbischöfe von Toledo und Segovia. 

Zu diesem Zeitpunkt und in Anerkennung der militärische Unterstützung der Markgrafen bei Isabels Kampf um den Thron Kastiliens, wurden 1.200 Lehnpflichtige und ein großes Gebiet südlich der Gerichtsbarkeit von Segovia vergeben, welches Chinchón enthielt. Nun wurde das Schloss von Chinchón im Renaissance-Stil erbaut.

Im Jahre 1498 mussten die Dorfbewohner von Chinchón wegen einer Mückenplage an die Spitze des nächsten Hügels ziehen, was eine kompletten Wiederaufbau des Dorfes bedeutete. 

Daher sehen wir, dass der Plaza Mayor unregelmäßig ist, weil in dieser Epoche das Vieh neben den Häusern lebte und die Viehzüchter dieses vom Balkon aus sehen konnten.

Das Dorf entwickelte sich dank der Viehwirtschaft und die Stadt kaufte ein altes Bauernhaus, um Bürgerversammlungen abhalten zu können, das heutige Rathaus.

Im Jahr 1520 griffen die Aufständischen im Krieg der Regionen Kastiliens das Schloss des Vasallen von Karl V. an und zerstörten es. Der Wiederaufbau wurde von Fernando Cabrera y Bobadilla, Graf von Chinchon, druchgeführt.

Im Jahr 1706 verursachten die Truppen des Erzherzogs Karl schweren Schäden in der Burg als  "Rache" für die Unterstützung Felipe V durch das Volk. 

Zwischenzeitlich hatte das Dorf an Bedeutung gewonnen, was sich an den barocken Bauten dieser Zeit widerspiegelt und sich die Plaza Mayor als Zentrum der öffentlichen Macht gefestigte.

Im Jahre 1738 ging die Grafschaft durch Kauf an die Familie Farnese und Bourbon, und ein Jahr später erhielt die Stadt den Titel "sehr nobel" und "sehr loyal" in Anerkennung seiner Loyalität im Erbfolgekrieg. 

Alfonso XIII verlieh der Chinchon die Stadtrechte und 1974 wurde Chinchón zu historisch-künstlerischen Erbe erklärt.


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