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Ana Botella (Frau von Aznar) wird neue Oberbürgermeisterin von Madrid: Hier ihre besten Aussagen

Foto: El País 24. Dezember 2011 Ana Botella (Frau von Ex-President Aznar), seit mehreren Jahren Bürgermeisterin in Madrid, unter ander...

Foto: El País 24. Dezember 2011
Ana Botella (Frau von Ex-President Aznar), seit mehreren Jahren Bürgermeisterin in Madrid, unter anderem zuständig für Umwelt - unter Oberbürgermeister Gallardon, wird nun neue Oberbürgermeisterin, nachdem Gallardon als Finanzminister ins Kabinett von President Rajoy berufen wurde.

Es gibt viele Stimmen, die sagen, sie hätte dieses Amt ohne die Unterstützung Aznars niemals bekommen oder besser niemals bekommen sollen.

Ich möchte hier die Polemik nicht unterstützen, ich weiss dass die Zitate eventuell teilweise aus dem Kontext gerissen sind oder einseitig dargestellt sind und ich bin keineswegs gegen die Politik des ehemaligen OB Gallardon, auch Mitglied in der Partido Popular wie Ana Botella. Doch haben wie ich viele Menschen Zweifel, ob Ana Botella eine geeingete Oberbürgermeisterin einer Stadt mit über 3,5 Millionen Einwohnern mit vielen ungelösten Problemen ist. 

Viele sagen, "wir haben Gallardon gewählt und wollen jetzt keine Ana Botella". Aber man hätte wohl nicht Gallardon wählen dürfen, denn es war nämlich schon absehbar, dass dieser bald in die Nationalregierung wechseln könnte.

Ich verfolge die Madrids Stadtpolitik nur am Rande, aber mir ist kein einzige positive Aktion und Aussage Ana Botellas in Erinnerung.

Dagegen erinnere ich mich, dass die erzkonservative Politikerin mehrere Anläufe unternommen hat, den Orgullo Gay (Gay Pride) eines der grössten Feste Madrids aus dem Zentrum verbannen will, unter dem Vorwand der Geräuschsbelästigung der Nachbarn. Ein Argument, das man verstehen könnte, wenn es da nicht viele andere Feste gäbe, die genauso geräuschvoll sind und nicht verbannt werden sollen. Barcelona wäre froh, es hätte einen vergleichbar beliebten Gay Pride, der jedes Jahr Millionen von Besuchern in die Stadt bringt. Es wäre wahrschenlich notwendig, dass die Bürgermeisterin eines Tages einen schwulen Enkel oder eine lesbische Enkelin bekommt, um in der realen Welt anzukommen.

Hier möchte ich einge ihrer berühmtesten Sätze wiedergegeben, die ich aus 20minutos zitiere und übersetze, aus denen man entweder ihre Intelligenz, Einstellung oder mediale Kompetenz ablesen kann:
  • Anlässlich der Katastrophe des Tankers Prestige 2002: "Bei der Katastrophe der Prestige gibt es nur einen Schuldigen: Das Schiff". Hiermit wollte sie ihren Mann, damals President, aus der Schusslinie nehmen.
  • 2003 zur Veröffentlichung eines Kinderbuches, das sie selbst kommentierte: "Aschenputtel ist ein Vorbild (Beispiel) für unser Leben wegen der Werte, das sie vertritt. Sie wird schlecht behandelt ohne aufzumüpfen und sucht Trost in der Erinnerung ihrer Mutter."
  • 2004 anlässlich des Versuchs des Presidentes Zapateros, die Heirat zwischen Gleichgeschlechtlichen zu legalisieren, wogegen sich Botella in einem Interview aussprach: "Ein Mann und eine Frau sind eine Sache, zwei Männer sind eine ander Sache und zwei Frauen sind eine andere Sache und ich nehme an, ein Dreier wäre auch eine andere Sache".
  • 2005 sprachen sie sich nochmals gegen dieses Gesetz aus: "Äpfel sind keine Birnen. Wenn man einen Apfel und Birne zusammentut, können nie zwei Äpfel rauskommen.
  • 2008 in einem Interview im Radio: "Alle Bürger haben wirklich schaurige Szenen von Kinder im siebten Schwangerschaftsmonats im Fleischwolf gesehen." Ana Botella ist gegen den Schwangerschaftsabbruch.
  • Auch im Jahr 2008: Eine Immigrantin wirft Ana Botella während deren Besuchs im Stadtviertel Vicálvaro fehlende Stadtreinigung vor. Die Anwort Ana Botella: "Ich weiss nicht, ob Sie diese Sitte haben, wir hier schon. Man macht eine Sache, das wir Generalputz nennen und man macht alles auf einmal".
  • 2009: "Die Forderungen zur Verbesserung der Gleichstellung von Mann und Frau sind nicht mehr notwendig". Diese Aussage stammt aus dem "komischen Kaninchen" (El conejito burlón), das Ana selbst in "Weihnachtsgeschichten - die besten Klassiker für die Familie" veröffentlichte.
  • "Der Planet muss im Dienste des Menschen sein, weil der Mensch der Mittelpunkt ist." Mit dieser Antwort wollte sie sich 2008 den Theorien anschliessen, die den Klimawandel verneinen. Ihre Kollegen im nationalen Umweltkongress und das anwesende Publikum wiesen Botellas Argumentation zurück.
  • "(Die Bettler) sind eine zusätzliche Schwierigkeit (um die Strassen zu reinigen)." Die Partei IU bewertete die Aussagen der Bürgermeisterin Botella als "surrealistisch", als die Oposition von der Bürgermeisterin forderte, Verantwortung für die Verschmutzung im Stadtviertel Centro (Mitte) im September 2010 zu übernehmen.
  • "Wir sind gerade in einem Moment, in dem die Menschen wegen der Arbeitslosigkeit deprimiert sind. Dies erstickt mehr". Eine Aussage Ana Botellas in der kirchlich kontrollierten Radiogruppe COPE im Februar 2011, als Antwort auf die hohe gemessene Luftverschmutzung, die in Madrid gemessen wurde. - Nicht zu vergessen, dass sie als Umweltministerin in Madrid für die Umweltverschmutzung zuständig ist, und Madrid seit längerer Zeit die EU-Vorgaben der Luftverschmutzung nicht einhält.

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