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Parque Emir Mohamed I - Islamische Stadtmauer in Madrid

Dieser Park wurde von der Stadt Madrid rehabilitiert und vor kurzem dem Publikum geöffnet. Durch seine Nähe zur Kathedrale bietet sich e...

Dieser Park wurde von der Stadt Madrid rehabilitiert und vor kurzem dem Publikum geöffnet. Durch seine Nähe zur Kathedrale bietet sich ein Abstecher an. Leider ist der Park nur an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet, aber es lohn sich auch ein Blick von aussen.

Die Reste der islamischen Stadtmauer gehören zum ersten Schutzwall Madrid, der im 9. Jahrhundert unter der arabischen Herrschaft erbaut wurde.

Es wurde ein über 120 m langer und bis 11,50 hoher bzw. 2,60 dicker Teil der Mauer konserviert. Es zeichnen sich einige Grundrisse quadratische Festungstürme ab. Die Mauer wurde auf einem Fundament gehauenen Steins erbaut.

Die Gründung Madrids

Madrid wurde zwischen 860 und 880 unter dem Namen Mayrit als militärische Enklave zur Verteidigung des arabischen Imperiums Al-Andalus gegen das aufstrebende Königreich León gegründet.

Dort, wo heute ungefähr der Königspalast steht, wurde eine Festung (Alcázar) erbaut. Anschliessend wurde eine Fläche des Umlandes nach Süden hin abgeschlossen, das sogenannte Al-Mudayana (Almudena). Die Almudena wurde bald zu klein und die Bevölkerung musste ausserhalb der Mauern unterkommen.

Wegen des zunehmenden militärischen Drucks der nördlichen christlichen Königreiche entwickelte sich Madrid immer mehr zur Grenzregion (Marca Media genannt). Im Jahr 1085 wurde Madrid schliesslich von Alfonso VI zurückerobert.

In einem der Bilder kann man die beiden Stadtmauern Madrids erkennen (die islamische des 9. bis 11. Jahrhunderts - und die kastilische des 12. Jahrhunderts).

1085 gehörte Madrid zum Königreich Kastilien und entwickelte sich zu einer Festung gegen die Angriffe der Almoráviden und Almohaden.

Im 13. Jahrundert war die Region beruhigt und stabilisiert und Madrid begann seine Entwicklung als Kastilischer Marktplatz von mittlerer Bedeutung.

Die christliche Stadtmauer war länger als die islamische und umfasste ein grösseres Stadtgebiet. Sie hatte zahlreiche Tore und runde Türme. Sie wurde aus Stein hergestellt.

Die christliche Bevölkerung unterteilte sich in zehn Kirchenbezirke. Ausserdem beherbergte die Stadt ein Juden- und Araberviertel. Mit einigen Reformen aufgrund des wachsenden Bevölkerung, war diese Mauer der Hauptschutz der Stadt bis ins 16. Jahrhundert, als ein neue neuer Stadtwall erbaut wurde.



Öffnugszeiten: Nur an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 bis 21.00 Uhr. Kostenlos

Metro: Plaza España, Opera


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