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Madrid - der Reiz liegt im Detail

Madrid kann man in wenigen Tagen besichtigen, oder man kann sich anhand vieler kleiner Puzzlestücke sein eigenes Mosaik zusammenfügen....


Madrid kann man in wenigen Tagen besichtigen, oder man kann sich anhand vieler kleiner Puzzlestücke sein eigenes Mosaik zusammenfügen. So ist das Caixa Forum nicht nur ein populäres Kulturzentrum, sondern alleine das Gebäude (ein ehemaliges Kohlestromwerk, dessen Fassade teilweise beibehalten wurde), birgt seine eigene Geschichte, angefangen mit dem Wasserfall, dessen Strom sich durchs ganze Gebäude zieht, der umgekehrt konischen Treppe, bis zu den Silicon-Designerlampen in der Cafeteria.

In der Linie 1 der Metro von Madrid zwischen den Haltestellen Iglesia und Bilbao, können Sie während des Bruchteils einer Sekunde die historische U-Bahn-Station Chamberí erspähen. Oder nehmen Sie sich die Zeit, die Metro-Linie 5 (ich nenne sie die Bronx-Linie) von Nordosten bis Südwesten zu fahren, erleben Sie die das Alltagsmadrid sozusagen von unten, die fahrenden Künstler - gute wie meist weniger gute, sorgen für die musikalische Untermalung.

Auf der Dachterrasse des Circulo de Bellas Artes geniessen Sie einen fantastischen Blick auf die Dächer und Dachterrassen Madrids. Hier können Sie, wie alle Madrider, von ihrem eigenen "Atico" träumen.

Die köstlichen Tapas können Sie inmitten tausender Touristen auf der Plaza de Santa Ana oder abseits, auf der idylischen Plaza de Olavide geniessen. Aber wussten Sie, dass die Spanier ungerne den Tisch mit Unbekannten teilen?

Wollen Sie eine der wenigen originalen Geschäfte kennenlernen, dann empfehle ich eine der vielen Ferreterías (Eisenwarenhandlungen). Hier finden Sie alles. Und verpassen Sie nicht einen Blick in die Eingänge der gutbürgerlichen Gebäude des Stadtviertels Salamanca. Die Portiers sind eine urige Klasse für sich. Wenn nicht im Blaumann beim werkeln, dann beobachten Sie, rausgeputzt im Anzug mit Kravatte, penibel wer ein und ausgeht. Ihren kritischen Röntgen-Blicken entgeht niemand. 

Den Retiro anzuschauen ist Pflicht, doch angesagt ist jetzt Madrid Rio, die neue und lebendige Lunge der Stadt, die die Stadtautobahn M30 für viele Milliarden Euro  unter die Erde verbannt hat - Madrid hat endlich seinen Fluss zurück.

Und wenn Sie dann noch Zeit übrig haben, empfiehlt sich der Theater-Zug nach Sigüenza, der historischen Zug Tren de la Fresa nach Aranjuez oder mit einem Mietwagen auf die über 2000 m hohe Sierra. Bäche, Naturwasserfreibad und Stauseen waren auf Sie.

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