dddd

Spanische Konsequenz - Verbot der Leuchtwerbungen in der Innenstadt und was daraus wurde

Im Jahr 2006 konnte man gross in den Zeitungen lesen, dass der Madrider Bürgermeister Gallardón alle "visuellen" Umweltverschmutzu...

Im Jahr 2006 konnte man gross in den Zeitungen lesen, dass der Madrider Bürgermeister Gallardón alle "visuellen" Umweltverschmutzungen aus der Innenstadt verbannen wollte. Hier eine Quelle 20.minutos.com. Es sollten alle Neonbeleuchtungen verschwinden, sogar die grünen Apotheken-Kreuze, ausserdem 100.000 Plakate. Es sollte nur einige Ausnehmahmen geben wie z.B. die Schweppes-Werbung an der Plaza Callao oder die Weinwerbung "Tio Pepe" an der Puerta del Sol (da diese schon zum Stadtbild gehörten). Innerhalb von 12 Monaten sollten alle diese Beleuchtungen und Plakate entfernt sein.
Quelle

Dann irgendwann stellte die Stadt selbst grosse Werbeflächen an Strassenkreuzungen auf, um Geld einzunehmen. (Einige mussten später entfernt oder verlegt werden, weil historische Gebäude verdeckt wurden oder Nachbarn die Sicht genommen wurde). Und dann begann Telefonica und ihrem historischen Gebäude an der Gran Vía überdimensionale LED-Reklamebildschirme installieren, die so stark leuchten, dass sie einen blenden können.
Quelle
Und vor einer Weile sah ich, dass die Klamottenfirma Desigual, einen ganzes Gebäude an der Plaza Callao zur Werbefläche umgestaltet hat.

Jetzt frage ich mich, ist das wieder mal typisch spanisch, ein Gesetz ankündigen und es dann entweder später nicht durchsetzen oder sogar ins Gegenteil zu verdrehen? Aber was wäre auch Madrid ohne die vielen Lichter?

Related

Meinung 4709082873904806617

Kommentar veröffentlichen

Follow Us

Meistgesehen

Diskussion

Lust in der inundummadrid-Community mitzumachen?


Email_Abo

Fotoalben

Fotoalben 1
Album1

Fotoalben 2
Album2


item