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29. September 2010 Generalstreik Madrid

29.09.2010 / 6.00 Uhr: Laut 20minutos.es wurden die ersten drei Streikposten verletzt. Laut dieser Zeitung sind Streikposten legal, sie ...

29.09.2010 / 6.00 Uhr: Laut 20minutos.es wurden die ersten drei Streikposten verletzt. Laut dieser Zeitung sind Streikposten legal, sie dürfen versuchen, die Arbeiter zum Streik zu überreden, dürfen aber niemanden daran hindern, zur Arbeit zu kommen.




Für Donnerstag, 29. September 2010, haben die Gewerkschaften in Spanien Generalstreik angesagt.

(Alle Links auf Spanisch)

Der Streik wurde wegen der Lockerung / Flexibilisierung der Arbeitsschutzgesetze ausgerufen, aber meiner Meinung typisch "spanisch", wurden diese im Juni für September ausgerufen. Das scheint mir als ob die Gewerkschafter mal doch erst noch kurz vorher den Urlaub geniessen wollten.

Das Gesetzt ist jetzt abgeschlossen, die Gewerkschafter aus dem Urlaub zurück, und jetzt ist also der Generalstreik angesagt. 

Ich sehe diese Arbeitsreform mit gemischten Gefühlen, einerseits wird die Position für Arbeiter / Angestellte geschwächt, andererseits war es notwendig, dass etwas unternommen wird, dass die Arbeitslosigkeit abnimmt. 

Es ist das erste Mal das die Gewerkschaften Front gegen Zapatero machen, dieser hatte m.E. aber gar keine andere Wahl, wenn Spanien nicht wie Griechenland enden soll. Generell gesehen, sind die Löhne in Spanien im Abwärtstrend, zumindest für "normale" Arbeitskräfte.

Kurzum, wenn der Streik etwas hätte nutzen können, jetzt ist es zu spät, ein reiner Alibi-Sreik also?, der niemandem nützt und allen Arbeitnehmern den Weg zur Arbeit erschwert, Arzttermine, auf die man ein halbes Jahr gewartet hat, unsicher oder unmöglich macht usw.

Wenn man nicht arbeitet und am Streik teilnehmen will, bekommt man einen Tag weniger Gehalt und einen Tag weniger in die Sozialversicherung einbezahlt... Und bei der Arbeitslosigkeit, wer will da schon negativ auffallen?
  • Der Flughafen hat laut der Zeitschrift ABC, einen Minimalservice von 16 % der Angestellten vereinbart, d.h. es kann ein Chaos erwartet werden.
  • Metro und Busse sollen zwischen 6 und 9 Uhr bzw. 18 und 21 Uhr zu 50 % funktionieren, und ausserhalb dieser Zeiten zu 20% - die Gewerkschaften widersetzen sich allerdings gegen diese Garantien.
  • Bezüglich des Gesundheitssystems sollen wenigstens die Notfallzentren (Urgencias) besetzt sein.
Ich gehe davon aus, dass Geschäfte und private Unternehmen alle geöffnet sind, sofern die Angestellten rechtzeitig zu ihrer Arbeitsstelle kommen.

Die Metro/Busse werden in längeren Abständen ankommen und überfüllt sein und der Strassenverkehr durch private Autos verstopft sein.

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