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Historisches Stromwerk für die Metro - Anden 0 - Nave de Motores

Eintritt Kostenlos Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag: 11 Uhr - 19 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertag 11 - 15 Uhr Montag geschlossen Metro...

Eintritt Kostenlos

Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag: 11 Uhr - 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 - 15 Uhr
Montag geschlossen

Metro: Pacifico (Linie 1)



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Für Technik-Interessierte ist die Motorenhalle (Nave de Motores) des ehemaligen Stromwerks für die Madrider Metro mit seinen riesigen Schiffsmotoren bestimmt ganz was besonderes.

Dieses Museum gehört zusammen mit der historischen Metro-Station Chamberi zu der Ausstellung Anden 0.

Die Motorenhalle wurde erbaut, um entuellen Engpässe bei der Stromversorgung der Metro zu beheben und im Allgemeinen die Stromversorgung des Metronetzes zu verbessern.

Die Normallast wurde von den Madrider Stadtwerken (heute Union Fenosa) eingespeist.

Die Motorenhalle konnte den Strom von anderen Stromwerken transformieren (von Wechsel zu Gleichstrom mit 600 Volt Spannung) und ausserdem mit drei Dieselmotoren (Motoren der Schweizer Firma Sulzer aus Winterthur - Schiffsmotoren) mit jeweils 1500 PS selbst Strom herzustellen. Dieser Strom wurde auch ins Stromnetz der Stadt Madrid und in das Netz anderer Energiewerke eingespeist und wurde insbesondere während des Bürgerkriegs zur Versorgung des Bevölkerung genutzt.

Der Maschinenpark hatte eine Leistung von 5000 KW - die Ingenieure waren José Maria und Manuel Ostamendi während die Architektur der Gebäude von Antonio Palacios stammt (siehe auch Hospital de Maudes, Palacio de Comunicaciones und Círculo de Bellas Artes).

Die Maschinen stammten (auch wenn im offiziellen spanischen Web aus Deutschland steht, aus der Schweiz, die Geräte stammten von Sulzer, Oerlikon und Brown Bovery).

Der Bau des Maschinenparks wurde 1923 fertiggestellt, im gleichen Jahr, als die erste Metrolinie in Betrieb genommen wurde.

Die Maschinen wurden laut der Führerin mit Druckluft gestartet, zum Anfahren wurde Diesel benutzt und der laufende Betrieb dann mit einer festen Chemikalie, die in Castilla-Leon abgebaut wurde, (eine Maschine benötigte pro Stunde 120 Liter Diesel, was zu dieser Zeit sehr teuer war).

Die Generatoren stellten Wechselstrom her, der - siehe oben - auch auf Gleichstrom transformiert werden mussten, da die Metro damals mit 600 Volt Gleichstrom arbeitete. Dies ist auch heute - ausser bei den neuen Linien - immer noch der Fall, dort wird mit einer höheren Spannung gearbeitet.

Die Führerin, der man die Begeisterung an ihrer Arbeit anmerkte, erzählte, dass, als im Zuge der Restaurantion eine der kleinen Anlassermaschinen angfahren wurde, die ganze Nachbarschaft vibrierte und wackelte und Nachbarn die Polizei anriefen, weil sie dachten, dass es ein Atentat gegeben hatte. Stellen Sie sich den Lärm und die Vibrationen mit den drei grossen Maschinen in Betrieb vor. Die Abluft war so heiss, dass sie in einem Kühlturm mit Wasser abgekühlt werden musste.

Der Betrieb des Stromwerks wurde 1972 endgültig eingestellt, da die Stromversorgung in Madrid dann eine ununterbrochene und gleichmässige Versorgung garantieren konnte.

Als das Stromwerk gebaut wurde, stand es vor den Toren Madrids, als es vom Netz genommen wurde, war es bereits ein Teil des Stadtzentrums.

Es gibt Führungen, auf Spanisch, die sporadisch vorgenommen werden, wohl immer wenn genügend Besucher angesammelt sind.

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