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Templo de Debod

Öffungszeiten: Di-Fr 10-13.45 Uhr, 18-20 Uhr, Sa-So 10-14 Uhr Es lohnt sich auch ein Besuch ausserhalb der Öffungszeiten. Vor allem zur Abe...

Öffungszeiten: Di-Fr 10-13.45 Uhr, 18-20 Uhr, Sa-So 10-14 Uhr

Es lohnt sich auch ein Besuch ausserhalb der Öffungszeiten. Vor allem zur Abenddämmerung und bei Nacht entfaltet der Tempel dank seiner Bestrahlung eine besondere Schönheit. Man von hier eine einmalige Sicht auf den Palast, die Kathedrale, die Gärten und schöne Strassenterrassen entlang dem Paseo del Pintor Rosales.

Quelle: Wikipedia.de
Fotos: Alfonso Martín Vila, Madrid

Im frühen 2. Jahrhundert v. Chr. beauftragte der nubische König Adikhalamani von Meroe den Bau einer kleinen Kapelle zu Ehren des Gottes Amun in der Nähe der Ortschaft Debod (der Tempel wurde allerdings vielleicht schon unter Ptolemaios IV. begonnen). Die Kapelle war bekannt unter dem Namen "Kapelle der Reliefs" und in ihr waren zahlreiche Inschriften mit Bezug auf den Gott Amun zu finden. Später fügten verschiedene ptolemäische Könige neue Kammern um den ursprünglichen Kern der Anlage hinzu. Weitere Vergrößerungs- und Verschönerungsarbeiten fanden unter den römischen Kaisern Augustus, Tiberius und vermutlich Hadrian statt.
Rettung vor Flutung

Der Bau des Assuan-Staudamms im Jahr 1960 brachte eine Reihe archäologischer Monumente der Nilregion in Gefahr geflutet zu werden. Daher erließ die UNESCO einen internationalen Aufruf zur Rettung des einzigartigen Kulturerbes im südlichen Ägypten. Zur Anerkennung der Hilfe Spaniens bei der Rettung des Tempels von Abu Simbel schenkte die ägyptische Regierung den Tempel von Debod im Jahre 1968 an Spanien. Der Tempel wurde jedoch bereits 1961 auseinandergenommen und auf der sog. Elefanteninsel in der Nähe des Staudamms zwischengelagert. Dort verblieben die großen Einzelblöcke bis zum April 1970, als sie flussabwärts nach Alexandria verbracht wurden. Im Juni 1970 wurden die Blöcke auf ein Schiff verfrachtet und über den Hafen Valencia bis nach Madrid transportiert.

Der Tempel wurde daraufhin in einem der schönsten Parkanlagen Madrids wiedererrichtet, und zwar auf ehemaligen Militärbaracken in der Nähe des Madrider Campo del Moro und des Parque del Oeste (deutsch: Westpark). Der Tempel ist seit 1972 öffentlich zugänglich und eines der wenigen Beispiele altägyptischer Architektur, welche außerhalb von Ägypten besichtigt werden können (und die einzige Ausstellung ihrer Art in Spanien).


Metro: Plaza de España


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