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Palacio Real

Nach sechs Jahren in Madrid habe ich es also jetzt bis in den Königspalast hinein geschafft. Eine Hinderungsgrund waren sicherlich die Öffn...

Nach sechs Jahren in Madrid habe ich es also jetzt bis in den Königspalast hinein geschafft.

Eine Hinderungsgrund waren sicherlich die Öffnungszeiten, die am Wochenende etwas eingeschränkt sind und unter der Woche schafft man es bis 18.00 Uhr auch als Angestellter auch nicht.

Oktober bis März:
Montag - Freitag 9.30 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 9.00 - 14.00 Uhr

April bis September:
Montag - Freitag 9.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 9.00 - 15.00 Uhr

An allen Tagen des Jahr geöffnet ausgenommen: 1. und 6. Januar / 1. und 15. Mai / 9. November / 24. und 25. Dezember.

Ausserdem wird bei öffentlichen Staatsakten jeweils für zwei Tage komplett geschlossen (ohne vorherige Ankündigung - aus Sicherheitsgründen, so sagte der Tourführer).

Die Preise sind für

Salones Oficiales, Farmacia (Apotheke) und Real Armería (Königliche Waffensammlung)

  • Normalpreis: 8€ freier Besuch, 10€ mit Führung.
  • Mindesttarif 3,50€ (für Kinder, Senioren)
  • Mittwochs ist der Eintritt für Bürger der Europäischen Union kostenlos (für die freie Tour, nicht für die geführte Tour)
Ich empfehle, die geführte Tour, die etwa alle 15 Minuten auf spanisch und - in grösseren Abständen - in anderen Sprachen stattfinden.

Metro: Opera, Plaza de España


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Fotos des Palacio Real


Leider ist es nicht erlaubt, innerhalb des Palastes Fotos zu machen.

Der Bau des Palacio Real wurde im Jahr 1738 begonnen. Er wurde auf dem Fundament der Alcázar de los Austrias des Palastes des Hauses Habsburg erbaut, der am Heiligabend 1734 komplett wegen seiner Holzkonstruktion niederbrannte. Felipe V liess auf dem Fundament dieses Palastes den heutigen Palacio Real erbauen. Der neue Palast wurde aus Angst vor einem erneuten Brand komplett aus Stein erbaut. Mit dem Bau auf dem Fundament des alten Alcázar de los Austrias wollte Felipe die Verbundenheit des jetzt regierenden Hauses Borbón mit dem ehemaligen Königshauses Habsburg ausdrücken sowie die Kontinuität der Herrschaft, auch durch die massive Bauweise, bis in alle Ewigkeit ausdrücken.

Sicht vom Innenhof des Palastes auf die Kathedrale la Almudena

Hier sehen la Muñeira, einen typischen Tanz aus Galicien, mit traditionellen Kostümen zur Feier des 25. Juli, des Patrons von Spanien, dem Apostel Santiago (Jakob), der seine Kathedrale in Santiago de Compostela (Galicien) hat.







Der letzte König, der im Palacio Real residierte war Alfonso XIII. Doch auch heute ist der Palast noch für offizielle Anlässe benutzt, zu denen der König (und Teile der Familie) anwesend ist/sind.

Link zu Wikipedia auf Deutsch

König Carlos V war ein ambitionierter Uhrensammler, der selbst eine eigene Werkstatt im Palast unterhielt und selbst die Uhren auseinandernehmen, reparieren und wieder zusammenbauen konnte. Im Palast sind über 200 Uhren, alle funktionsfähig zu finden. Jedoch gehen nicht alle nach der gleichen Uhr, damit nicht die Gefahr besteht, dass alle zur gleichen Zeit tönen.

Hervorzuheben sind die Gemälde der Künstler Goya, Velázquez, Rubens, Giovanni Battista Tiepolo und Caravaggio. Sehr gefallen haben mir die Deckengemälde mit Anspielungen auf römische und griechische Mythologien.

Highlights sind der Porzellansaal, ganz aus Porzellan (Quelle: Wikipedia),

der Thronsaal im Rococo-Stil,



Hervorzuheben sind die fünf Stradivarius-Instrumente, von denen vier verziert sind (wovon es laut Reiseführer nur sehr wenige gibt).



Die königliche Kapelle ist zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Sehenswert sind noch die königliche Waffensammlung mit vielen Armaturen und Waffen und die königliche Apotheke.

Die königlichen Gärten Jardines del Campo del Moro und Jardines de la Plaza de Oriente bekommen noch ihren eigenen Blog-Eintrag.

Im Sommer scheint die Sonne so, dass man fast schon wegen der Überquerung des Schlosshofes einen Sonnenstich bekommt.

Nach der Besichtigung brauchte ich eine kühle Erfrischung, ein Radler mit Zitronensprudel (Clara con Limón), auf einer Terrasse unter einem Sonnenschirm gegenüber der Oper.

Sie können hier im Video sehen, dass der Sonnenschirm Wasserdampf versprüht. Da versteht man das Sprichwort über Madrid: "Del Invierno al Infierno" - Vom Winter zur Hölle (von der Kälte zur Hitze).

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