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Trinkgeld und Bezahlen im Restaurant/Cafe

Gewöhlich wird in Restaurants und Bars zusammen bezahlt. Wenn man am Schluss getrennt bezahlen möchte, kann das zu Schwierigkeiten führen. W...

Gewöhlich wird in Restaurants und Bars zusammen bezahlt. Wenn man am Schluss getrennt bezahlen möchte, kann das zu Schwierigkeiten führen. Wenn man darauf besteht, wird dies vom Kellner/der Kellnerin meistens akzeptiert, aber man kann sicher sein, dass man dann jegliche Sympatien verloren hat.

Man verlangt nach der Rechnung und - man will ja kein Spielverderber sein - dann wird die Rechnung unter allen Teilnehmern zu gleichen Teilen aufgeteilt. Das kann ungerecht sein, denn ich habe z.B. eine Kollegin, die bei Ankunft der anderen schon meist vier Cocktails intus hat, waran man sich dann unfreiwillig beteiligt.

Wenn man selbst wesentlich mehr konsumiert hat, als der Durchschnitt, kann man anbieten, einen grösseeren Teil zu übernehmen, was aber meistens von den anderen abgelehnt wird. Tipp eines alten Schwaben: Es rentiert sich nicht, das günstigste Menü auszuwählen...

Also, zum Bezahlvorgang: Man verlangt die Rechung (La cuenta por favor). Dann legt jeder seinen Anteil auf das Rechnungstablett.

Der Kellner/die Kellnerin nimmt das Tablett wieder mit (keine Angst, er kommt wirklich wieder und zu 99% weiss er auch noch, welcher Schein auf dem Tablett lag) und bringt das Wechselgeld zurück.

Und nun zum Trinkgeld, auf freiwilliger Basis. (Ich bin nicht in Luxusrestaurants unterwegs, so kann ich meine Erfahrungen aus meiner "Otto-Normalverbraucher"-Sicht geben)

Im allgemenen sind die Spanier nicht sehr grosszügig. Generell spricht man von 10%, doch oftmals wird nur aufgerundet. Je feiner man unterwegs ist, desto mehr Trinkgeld gibt man, diese Erfahrung habe ich schon gemacht. Je mehr Teilnehmer, desto geringer die Neigung Trinkgeld zu geben)

Man lässt jetzt das Trinkgeld auf dem Tablett zurück. Wenn das Wechselgeld zu hoch ist, nimmt sich jeder seinen Anteil an diesem Wechselgeld, oder man legt gegebenenfalls noch Münzen dazu. Dann kann man getrost den Tisch verlassen (es ist verlockend, wenig Trinkgeld zu geben, da man - nicht wie in Deutschland - dabei dem Kellner nicht in die Augen sehen muss, aber eventuell möchte man ja auch mal wiederkehren?

Tipp: Hüten Sie sich davor, der/die einzige zu sein, der/die mit einem grossen Schein bezahlt, während alle anderen passend zahlen - Sie tragen dann das Risiko, dass alle anderen auch wirklich passend bezahlt haben, oder falls der Kellner falsch rausgibt - und das Trinkgeld liegt dann im Zweifel auch bei Ihnen.

Unter der Woche gibt es oft Mittagsmenü für Preise zwischen 8 und 12 Euros (für gute Normalbürgerkost) mit Vorspeise, Hauptspeise, Getränke, Brot und Nachtisch und/oder Café. Die Preise müssen neuerdings alle mit MwSt (IVA) ausgezeichnet sein, aber es gibt auch noch Ausnahmen). Und da viele Angestellte hier mit Essen-Schecks vom Arbeitgeber bezahlen, wird hier dann auch meist kein Trinkgeld gegeben.

Aber als Fazit: mit 10 Prozent liegen Sie niemals falsch, und natürlich können Sie bei schlechter bzw. sehr guter Bedienung auch mehr oder weniger liegen lassen.




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